Baum oder nicht Baum? Und wann wird er aufgestellt? Je nach Land, Region oder Familientradition zieht der Weihnachtsbaum zu unterschiedlichen Zeiten in die gute Stube ein.

Ob zu Beginn der Adventszeit oder kurz vor dem Fest – die Frage nach dem „nachhaltigsten“ Baum ist nicht leicht zu beantworten. Auf den Weihnachtsbaum zu verzichten kommt vor allem jedoch für Eltern mit kleinen Kindern nicht in Frage.

Hier ein paar Ansatzpunkte – falls ihr (genau wie wir) in der nächsten Woche euren Baum aussuchen werdet:

  • Kauft beim regionalen Erzeuger. Bei uns im Raum Meerbusch bieten einige Bauern gute Bäume zu einem fairen Kurs.
  • Finger weg von Importware – oft findet man diese bei Discountern. Wenn nicht ersichtlich ist, unter welchen Bedingungen der Baum gezogen wurde (Düngung, Monokulturen) und woher er kommt (Transport von weither), oder gar unnötig viel Verpackung drumherum ist, dann kann von Nachhaltigkeit nicht die Rede sein.
  • Leihbäume: Dies ist ein relativ junges Thema – Bäume werden im Topf angeliefert und wieder abgeholt. Teilweise an zentralen Sammelstellen in einer Stadt. Den Grundgedanken finde ich gut, aber das Ganze ist nicht ganz preiswert. Hier lohnt es sich, auch die örtlichen Baumschulen zu fragen: Ein Kollege von mir aus Süddeutschland hat auf diese Weise seinen Baum direkt im Wohnort leihen können.

Entsorgung: Euer Entsorgungsbetrieb holt die Bäume i.d.R. kostenlos ab und gibt sicherlich Auskunft über die Verwendung. Manchmal sammeln auch Pfadfinder- oder Sportvereine lokal Bäume ein und verkaufen diese weiter. Damit könntet Ihr ggf noch einen guten Zweck unterstützen.

Für Gartenbesitzer ist natürlich auch das Häckseln für den Kompost eine Option.

Zum Schluß noch eine gute Zusammenfassung rund um den Weihnachtsbaum – einige interessante Fakten: Waldwissen.

Habt ihr euren Baum schon?

Titelbild: Peggy Choucair auf Pixabay