Ostern steht kurz vor der Tür und in diesem Jahr wird dieses Fest etwas anders ausfallen als gewohnt. Statt Urlaub, Osterfeuer und Besuch bei Oma und Opa, feiern wir allein zu Hause. Aber ganz ehrlich, so schlimm finde ich dies nicht!

Geliebte Traditionen

Seit jeher ist die Ostereiersuche im Garten das wahre Highlight und in diesem Jahr werden wir das Osterfrühstück ganz ohne Terminstress einfach ein wenig üppiger gestalten. Wer weiß, vielleicht wird Ostern 2020 das Fest, an das sich die Kinder in vielen Jahren als besonders schön erinnern.

Apropos Stress…

Denkt daran, eure Einkäufe nicht erst am Donnerstag oder gar Samstag zu erledigen! Zu Feiertagen sind die Einzelhändler ohnehin zu Höchstleistungen gefordert, aber unter Corona-Bedingungen wird der übliche Feiertags-Ansturm nicht zu ertragen sein – weder für die Verkäufer noch für die Kunden. Daher: Nutzt den Dienstag und Mittwoch und geht nicht erst auf den letzten Drücker einkaufen!

Alles anders?

Veränderung kann auch etwas Positives sein. Ich hoffe, dass ihr, die diese Zeilen lest, alle gesund seid und euch das Osterfest nicht vermiesen lasst!

Ich habe mal ein paar Punkte zum Thema Nachhaltigkeit zusammengetragen, die ihr möglicherweise bei der Planung eures Osterfests berücksichtigen möchtet!

  • Ostereier
    • Holt die Eier beim Bauern eures Vertrauens oder als Bio-Eier im Handel.
    • Färbt die Eier mit Naturfarben oder kauft Fertigfarben auf Natur-Basis (gibt’s im Bioladen).
    • Vorgekochte Eier gibt es auch lose im Bioladen zu kaufen. Die quietschbunten Eier im konventionellen Supermarkt kommen in der Regel im Plastikbehälter und werden in Massentierhaltung erzeugt – Finger weg!
  • Süßigkeiten
    Was wäre Ostern ohne Naschwerk! Trotzdem versuche ich immer, den Schokoladenanteil für die Kinder so gering wie möglich zu halten und daher gibt es kleine Geschenke, z.B. Bücher etc.
    • Natürlich gibt es im Bioladen eine gute Auswahl österlicher Artikel, aber auch dort, genau wie bei den konventionellen Anbietern, sollte man auf reduzierte Verpackung achten.
    • Alles was doppelt und dreifach verpackt ist, bleibt im Laden. Gerade üppige Geschenkverpackungen bestehen zum Großteil aus unnötigem Plastik-Füllmaterial…. Kurzum, der Fokus sollte auf dem Inhalt liegen, nicht der Verpackung.
    • Vielleicht mögt ihr auch über Alternativen zu Süßigkeiten nachdenken. Letztes Jahr hatte ich kleine Saatbomben in die Nester gepackt, die sind ganz prima angekommen!
    • Geschenkpapier: Fällt bei uns praktisch komplett weg. Ich habe im Laufe der Jahre eine kleine Kollektion an Stofftaschen, Holz- und Metallkörbchen mit österlichen Motiven angesammelt, die sich prima zum Verstecken im Garten, aber auch zur Dekoration des Frühstückstisches eignen.
  • Österliche Dekoartikel
    Zum Osterfrühstück mit der Familie gehört österliche Dekoration dazu, aber auch hier versuche ich die frühlingshafte Stimmung so nachhaltig wie möglich zu erzeugen.
    • Ein frischer Blumenstrauß
    • Servietten mit österlichem Motiv, oder aber Stoffservietten in hellen Farben
    • Selbstgefärbte Eier
    • Frisches Ostergebäck

      Was ich komplett vermeide sind „Wegwerf-Dekoartikel“:
      Streudeko, Glitzer, oder Mini-Kerzen!
    • Gerade im Ausland sehe ich oft diese kleinen Plastik-Eier, die mit Schokolade befüllt für die Ostereiersuchen verwendet werden. Nicht selten werden diese nach einmaligem Gebrauch „entsorgt“ – leider! Zum Glück ist diese Art von Eiern hier nicht üblich und wenn ihr doch welche habt, verwendet sie einfach Jahr für Jahr weiter…
    • Es gibt allerdings auch sehr hochwertige Deko-Eier zum Befüllen. Meine Mutter besitzt 2 wunderschöne Holzeier, die seit Jahrzehnten ihren Dienst in unseren Nestern ausüben. Dieses tolle Exemplar habe ich gestern in der Fassbar in Büderich gesehen:
Befüllbares Osterei - Kann jedes Jahr zum Osterfest wiederverwendet werden
Befüllbares Osterei

Zu guter Letzt noch diesen netten Hasen – eine hochwertiger Dekoartikel, der garantiert viele Jahre bei euch wohnen würde….

Deko-Hase

… gesehen bei Dino Cappuccino in der Oststraße in Meerbusch-Büderich!