Am heutigen 15. Februar feiern wir den Tag des Regenwurms. Dieser wurde im Jahr 2005 von Naturschützern eingeführt und jährt sich heute also schon zum 15. Mal.

Seit Oktober 2019 bin auch ich Besitzerin einer Wurmkiste, die bei uns im Garten, geschützt an einer Mauer, steht. Ich bin begeistert von dem System und so wie es aussieht, kann ich bald schon das erste Mal „ernten“.

Meine Wurmkiste (genauer gesagt: mein Wurm-Café) ist eine 3-stöckige Box, die Lade für Lade mit organischem Material aus dem Haushalt befüllt wird. Die Würmer verarbeiten zunächst die erste Etage, wenn diese befüllt ist, setzt man die 2. Lade darauf und die Würmer arbeiten sich hoch.

Wenn die 3. Schicht voll ist – je nach Haushaltsgröße und Größe der Wurmpopulation vergehen da ein paar Monate – ist in der Regel die unterste Schicht durchgearbeitet und in Komposterde umgewandelt worden.

Das ist bei mir in Kürze der Fall und ich werde diesen frischen Dünger in meine Gartenbeete einarbeiten. Die leere Lade kann dann oben aufgesetzt werden und so ergibt sich ein ständiger Kreislauf.

Was darf in die Kiste?

Hauptsächlich Gemüseabfälle, Kaffeesatz, Obstreste. Geringfügig auch schonmal etwas Gekochtes oder Brot, aber nur in kleinen Mengen. Zudem Schnipsel von Zeitungspapier oder auch Eierschalen (am besten klein geschreddert).

Zitrusschalen, Gekochtes, Scharfes oder Öliges hat bei den Jungs nichts verloren.

Wenn ich zu große Mengen Abfälle oder große Gartenabfälle habe, landen diese nach wie vor in der braunen Tonne. Die Würmer sollen nur so viel Futter bekommen, wie sie auch verarbeiten können, sonst züchtet man sich womöglich Schimmel heran.

Habt ihr schonmal über eine Wurmkiste nachgedacht? Gerne beantworte ich Fragen, wenn ihr vielleicht gerade über dieses Thema nachdenkt. Wobei ich weit entfernt davon bin, ein Experte zu sein. Für die weitere Lektüre empfehle ich die Seite Wurmwelten, dort lese auch ich ständig nach…