Um es vorwegzunehmen: Ich liebe Hunde und kenne auch nur nette Hundebesitzer. Aber offensichtlich besteht doch noch Aufklärungsbedarf in unserer Stadt…

Wie soll man die Hinterlassenschaften seines Vierbeiners entsorgen?

  1. Man nehme einen Gassibeutel (gerne auch in leuchtenden Farben)
  2. Suche sich einen exponierten Ort (z.B. Laternenmasten, Verteilerkästen). Es bieten sich auch Stellen an, an denen schon jemand „vorgearbeitet“ hat: Je höher der Haufen, desto besser die Sichtbarkeit.
  3. Nun wartet man, bis das nächste UFO aus dem All kommt, um die gesammelten Werke abzuholen.

Glaubt Ihr an Ausserirdische?

Nein? Dann ist euch bestimmt auch klar, dass diese Sche… niemand einfach so wegmachen wird. Dass sich Gassibeutel von selbst auflösen, ist ein Irrglaube.

Sie wurden nicht erfunden, um das Häufchen im Straßenbild modisch zu verkleiden, sondern damit Frauchen und Herrchen den Hundekot bequem zum nächsten Mülleimer tragen können.

Vorzugsweise werden diese Plastikbeutel nicht auf Mineralölbasis, sondern auf Basis nachwachsender Rohstoffe produziert. Das heißt aber nicht, dass sie einfach so kompostieren. Sie gehören nach wie vor in den Mülleimer!

Auf der Wanheimer Straße in Büderich habe ich mich heute morgen erbarmt, nachdem diese kleine Tütensammlung tatsächlich schon seit Tagen dort auf dem Bürgersteig lag.

Tipp: In dem kleinen Park schräg gegenüber gibt es einen öffentlichen Mülleimer.